Musikverein Vetschau e.V.
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Resonanzen

Auf der Woge des Vereinsjubiläums

Neujahrskonzert des Vetschauer Musikvereins / Uraufführung: Komponist schenkt dem Jubilar einen Rokoko-Dance
 

Vetschau Eine Spreewaldstadt im Rausch. Noch immer hallen die Emotionen des Jubiläums nach, das der Musikverein Vetschau vor wenigen Wochen feierte.

 

Auf der Woge des Vereinsjubiläums

Für ein Musikerlebnis der Extraklasse sorgte der Musikverein Vetschau unter Leitung seines Dirigenten Frank Kornauke.    Foto: U. Hegewald

 

Unvergessen bleiben die Eindrücke der Festivitäten anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Orchesters. "Das Jubiläum hat uns noch fester zusammengeschweißt", fasst Prof. Martin Neumann zusammen. Stabile Mitgliederzahlen, die künstlerische Qualität und die Wertschätzung durch das Publikum stimmen hoffnungsvoll für die Zukunft, so der Vereinsvorsitzende.

Dazu beigetragen haben die jährlichen Neujahrskonzerte – in diesem Jahr zum 14. Mal. Und auch bei denen rückte das Jubiläum erneut in den Vordergrund. Hans Hütten, freischaffender Komponist und langjähriger Vorsitzender des Landesverbandes Brandenburg im Deutschen Komponistenverband, hatte dem Musikverein Vetschau zum 60. Geburtstag eine Komposition geschenkt: den Rokoko-Dance. "Es war nicht nur ein Geschenk, sondern auch eine Aufgabe", befand Dirigent Frank Kornauke. Nach intensivem Einstudieren erlebte das ambitionierte Stück am Samstagnachmittag im Beisein von Hans Hütten seine Uraufführung.

Insgesamt erwies sich das Neujahrskonzert als musikalische Weltreise. Nach grandiosem Auftakt mit Verdis Triumphmarsch aus Aida verzückten die 32 Musiker ihr Publikum mit weiteren Klassikern, aber auch modernen Stücken. Leonard Bernstein (West Side Story), Melodien von Frank Sinatra oder der Erfolgstitel "You Raise Me Up" ("Du ermutigst mich") aus der Feder des Norwegers Rolf Løvland waren so recht nach dem Geschmack der Zuhörer in der voll besetzten Wendischen Kirche. Ermutigt dürfen alle Fans des Vetschauer Orchesters ins neue Jahr blicken. Wie Konzertmoderator Daniel Friedrich ankündigte, gastiert der Klangkörper am Sonntag, 15. Januar (15 Uhr) mit seinem Neujahrskonzert in der Kirche von Burg. Weitere Engagements folgen unter anderem beim Vetschauer Frühlingsfest (23. April), bei der Aquamediale, dem Spreewald- und Schützenfest in Lübbenau (30. Juni bis 2. Juli) und beim Brandenburger Dorf- und Erntefest in Raddusch (9./10. September).

Lausitzer Rundschau Lübbenau                                                                                                                 01. November 2016

 

Immer noch kein bisschen leise

 

60 Jahre Musikverein Vetschau / Festwochenende als Höhepunkt des Jubiläumsjahrs

 

Vetschau Der Vetschauer Klangkörper hat an einem ungewöhnlichen Ort sein 60-jähriges Bestehen gefeiert – in der gut besuchten Solarsporthalle. Für viele Besucher war es ein Wiedersehen nach Jahrzehnten.

 

Immer noch kein bisschen leise

Das Orchester und sein Dirigent Frank Kornauke bedankten sich beim Publikum für den langanhaltenden Applaus. Foto: P. Becker

 

Das Gelände des Vetschauer Schulzentrums ist weiträumig zugeparkt gewesen. Die Kennzeichen verrieten, die Herkunft: Von Freiburg bis Stralsund, von Köln bis Frankfurt (Oder) waren Besucher gekommen. Die einen waren selbst einmal im Orchester, die anderen hatten Familienmitglieder im Klangkörper. Sie alle verband die Liebe zu ihrer Herkunft, zur Jugend und zur Heimat. Am Ende des Konzerts gab es noch viele lange Gespräche und Erinnerungen machten bis spät in die Nacht die Runde. Dabei mussten die aktiven Musiker auf ihre Fitness achten, denn schon am nächsten Tag hatten sie gemeinsam mit anderen Orchestern ein weiteres Konzert in der Halle.

Begonnen hatte das Festwochenende mit dem Auftritt des Vetschauer Orchesters, so wie es sich im 60. Jahr seines Bestehens präsentiert: modern, hoch konzentriert, mit alten und neuen Titeln im Repertoire. Unter den 36 Musikern das jüngste Mitglied, der 14-jährige Kilian Schneider und das älteste, Professor Martin Neumann. Er ist zugleich Vorsitzender des Musikvereins und selbst nur sechs Monate älter als der Klangkörper.

Das Orchester wurde 1956 im nahen Krieschow von Herbert Mothes gegründet. Der Name der Musikergruppe wurde im Laufe der Zeit mehrfach geändert. Vom Pionierblasorchester Krieschow zum Pionier- und FDJ-Blasorchester "Erich Weinert" Vetschau, später hieß es FDJ- und Pionierblasorchester, dann Jugendblasorchester Vetschau. Mit der politischen Wende wurde aus dem Klangkörper ein eingetragener Verein mit der Bezeichnung Musikverein Vetschau.

Steffen Mothes, Sohn des Gründers, erinnert sich: "Ich war grad' elf Jahre alt, als mein Vater mich auf Instrumenteneignung testete. Er verordnete mir die Tuba und fortan war ich mit dem Instrument für Jahrzehnte verbunden und bei fast allen Auftritten dabei." Davon gab es viele, kaum ein Großereignis in der DDR, an dem das Vetschauer Orchester nicht teilnahm.

Untrennbar mit dem Klangkörper ist der Name Peter Ettelt verbunden. Der 2009 viel zu früh verstorbene Musiker hinterließ eine spürbare Lücke. Nach einer Besinnungsphase und einer Neuorientierung gelang es dem jetzigen Leiter Frank Kornauke, das Orchester zu altem Glanz zu führen. Er ist Musiker im Stabsmusikkorps der Bundeswehr und pendelt zwischen Berlin und Vetschau. Jede zweite Woche finden im Vetschauer Haus der Musik Proben statt.

Während des Festkonzerts gab es Grußworte von Martina Münch (SPD), Brandenburgs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, und Vetschaus Bürgermeister Bengt Kanzler (parteilos). Letzterer würdigte die Leistungen des Orchesters für die Stadt und nahm Auszeichnungen vor. Die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände ehrte unter anderem Frank Kornauke mit der Dirigentennadel in Silber, Martin Neumann mit der Verdienstmedaille in Gold und den Vereinsschatzmeister Harald Hoffmann mit der Verdienstmedaille in Gold mit Diamant. Petra Mothes, eine Tochter des Gründers, erhielt für 50 Jahre aktive Tätigkeit zur Förderung der Musik ebenfalls diese Medaille.

Komponist Hans Hütten hatte ein besonderes Geburtstagsgeschenk dabei: Er überreichte Frank Kornauke die Partituren für "Rokokodance", eigens von ihm für das Orchester zum Jubiläum geschrieben.

Für gelegentliche "Unruhe" sorgte die Bilderschau auf der Großleinwand, die parallel zum Konzert lief. Heike Lehmann und Andreas Munitz hatten alte Fotos zusammengetragen. So mancher Besucher erkannte sich wieder und konnte seine Erheiterung kaum verbergen. Still wurde es im Publikum, als Bilder von Peter Ettelt und der ebenfalls verstorbenen Musikerin Silke Miesner gezeigt wurden.

Nach den Vetschauern kam die Express-Partyband auf die Bühne. Gründe zum Feiern mit alten und neuen Bekannten gab es reichlich.

 

Zum Thema:
Das Posaunen-Quartett "Tagesform" und das Saxofon-Quartett "Blattwerk" gehören zur Familie des Vetschauer Musikvereins. Beide Formationen gestalten eigenständige Konzerte und werden zu Veranstaltungen und Festen gebucht.Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.musikverein-vetschau.de.

                                                                                                                                                                             Peter Becker

Lausitzer Rundschau Lübbenau                                                                                                                    

Wo Hochschullehrer und Hausmeister gemeinsam musizieren

Vetschauer Musikverein wird am Wochenende 60 Jahre
 

Vetschau Der Vetschauer Musikverein feiert am 29. und 30. Oktober sein 60-jähriges Bestehen. Zum Auftakt gibt es am Sonnabend in der Solarsporthalle am Vetschauer Schulzentrum ein Festkonzert des Jubilars mit anschließendem Tanzabend für geladene Gäste.

Wo Hochschullehrer und Hausmeister gemeinsam musizieren

Jeden Freitag treffen sich die Mitglieder des Vetschauer Musikvereins zur Probe in Vetschau. Foto: Hirche

 

Am Sonntag soll dann mit allen Musikfreunden zünftig gefeiert werden. Ab 10.30 Uhr spielen die "Lindenmusikanten" auf und es gibt Gänsebraten. Von 12.45 bis 14.15 Uhr spielen die "Fröhlichen Hechte" auf und dann ist bis 16 Uhr wieder der Vetschauer Musikverein dran. Ab 16.30 Uhr beschließt dann das Orchester Lausitzer Braunkohle das Jubiläumsfest.

 

Vorfreude aufs Jubiläum

 

"Wir freuen uns schon sehr auf dieses Jubiläum, obwohl wir bis dahin noch harte Probenarbeit vor uns haben", sagt Professor Martin Neumann, der im Musikverein Trompete spielt und seit 1995 der Vereinsvorsitzende ist. Auch Petra Mothes fiebert dem Wochenende entgegen. Sie spielt in dem Orchester schon seit 1964 Waldhorn. Damals war sie sechs Jahre alt. Ihr Vater Herbert Mothes hat das Pionier- und FDJ-Blasorchester ins Leben gerufen. 1955 zogen Vater und Sohn Steffen Mothes nach Krieschow. Die Wohnung befand sich im Krieschower Kulturhaus. Dank seiner Erfahrungen mit einem Schalmeienorchester gründete er das Pionierensemble. Sie konnten auf Instrumente vom Mas-Blasorchester des Ortes zurückgreifen.

Anfangs organisierte der Neu-Krieschower alles allein. Am 1. Mai 1957 hatte der heutige Musikverein seinen ersten großen Auftritt in Großräschen. Die Proben fanden in Krieschow im Kulturhaus statt. "Am Montag war Einzelunterricht, am Donnerstag und Sonnabend Probe für alle", erinnert sich Petra Mothes. Sie berichtet vom großen Zusammengehörigkeitsgefühl: "Wir haben auch viele Streiche zusammen gemacht. Die vielen Bewährungsproben bei unseren Konzerten haben uns zusammengeschweißt", meint die Berlinerin. Jeden Freitag kommt die Waldhornspielerin zur Probe. Sie hat Musik zu ihrem Beruf gemacht, unterrichtet in Berlin Deutsch und Musik. Die gleiche Fachrichtung hat auch Harald Hoffmann gewählt. Seine Begeisterung für Musik entwickelte sich auch Dank der Förderung durch Herbert Mothes. Hier lernte Harald Hoffmann das Dirigieren. Heute ist der Vetschauer Lehrer und musikalischer Leiter der "Limberger Lindenmusikanten".

Posaunist Andreas Munitzk aus Fehrow hat eine ganz besondere "Musikvereins-Biographie": Als Jugendlicher hat er bereits in dem Orchester mitgespielt. Nach seinem Berufseinstieg folgte dann eine musikalische Pause. " Aber einmal Musiker, immer Musiker. Deshalb habe ich jetzt wieder angefangen und es macht ganz viel Spaß. Zehn Jahre war ich nicht dabei."

Außerdem hat der Posaunist auch die Geschichte des Vereins aufgeschrieben. Darin erfährt der Leser von der Unterstützung des Ensembles seit den 1960er-Jahren durch das Kraftwerk Vetschau und vom Ortswechsel nach Vetschau 1969, weil dort bessere Räumlichkeiten für die Proben waren. Berichtet wird über zahlreiche Auftritte, über die Mitgliedschaft im Zentralen Musikkorps der FDJ und über viele Auszeichnungen. Erinnert wird an die beliebten Konzerte in der Region und es wird über Peter Ettelt geschrieben, der 1986 die Stabführung übernahm und 2009 leider viel zu früh verstarb.

 

42 Musiker im Ensemble

 

Harald Hoffmann war der Stellvertreter des Kolkwitzers. Heute dirigiert Frank Kornauke den Musikverein, der jetzt 42 Mitglieder zwischen 14 bis 60 Jahren hat. Der Berliner spielt im Stabsmusikkorps der Bundeswehr die Tuba. Am Jubiläumswochenende wird er natürlich die Konzerte dirigieren.

Am Sonnabend gehören zum Programm beim Festakt viele Titel aus der Geschichte des Musikvereins. Ein Medley von den X. Weltfestspielen, bei denen die Vetschauer 1973 dabei waren, wird ebenso zu hören sein, wie "Moskau im Mai" – eine Zusammenstellung russischer Titel, die zum Beispiel beim IV. Festival der Freundschaft in Wolgograd gespielt wurde. Das Programm reicht von Nationalhymne zu Nationalhymne, verbunden mit vielen Geschichten über die Musikvereinsgeschichte.                       Marion Hirche

Lausitzer Rundschau Lübbenau                                                                                                                    

Zwei Konzerttage zu 60 Jahre Musikverein Vetschau

 

Vetschau Sechs Jahrzehnte Musikverein Vetschau werden am kommenden Wochenende an zwei Tagen in der Solarsporthalle des Vetschauer Schulzentrums gefeiert. Am Samstag, 29.

Oktober, findet von 17 bis 19.30 Uhr ein Festkonzert des Musikvereins statt. Im Anschluss kann zur Musik der Express-Party-Band getanzt werden. Hierfür sind Kartenvorbestellungen erforderlich. Das ist möglich per E-Mail unter info@musikverein-vetschau.de oder telefonisch unter der Nummer 035433 70933.

Am Sonntag wird zu Blasmusik für jedermann und Gänsebraten eingeladen. Zu Gast sind von 10.30 bis 12.30 Uhr die Lindenmusikanten aus Limberg und von 12.45 bis 14.15 Uhr die "Fröhlichen Hechte". Um 14.30 Uhr spielt der Musikverein Vetschau selbst auf und zwar bis 16 Uhr. Das Orchester der Lausitzer Braunkohle musiziert zwischen 16.30 und 18.30 Uhr. Kartenvorbestellungen für den Sonntag sind nicht möglich. An beiden Tagen ist der Eintritt zu den Veranstaltungen frei, um eine Spende wird gebeten. Für das leibliche Wohl sorgt das Team vom Hotel zur Post aus Calau.     red/hk

Besucher schmücken das Grab von Peter Ettelt. (Foto:Stadt Vetschau)

Lausitzer Rundschau Lübbenau 09.02.2016

Gedenken an einen verstorbenen Vollblutmusiker

Vor 50 Jahren geboren – Vetschauer erweisen ihrem Ehrenbürger Peter Ettelt die Ehre

Familienangehörige, Freunde und Vertreter der Stadt haben am Samstag Peter Ettelt an seinem Grab auf dem Vetschauer Friedhof die Ehre erwiesen. Der vielseitige Musiker und Komponist, am 26. Juni 2009 mit nur 43 Jahren in Kolkwitz verstorben, wäre am 6. Februar diesen Jahres 50 Jahre alt geworden.

Der ehemalige Vorsitzende des Musikvereins Vetschau, der im Dezember 2009 posthum zum Ehrenbürger der Stadt ernannt wurde, hat eine beeindruckende Musiker-Biografie aufzuweisen, wie aus einer Pressemitteilung der Stadt Vetschau hervorgeht. So leitete der Vetschauer das Blasorchester des Konservatoriums und der Waldorfschule in Cottbus, war Gastmusiker in Theatern in Cottbus, Senftenberg und Marburg sowie an der Berliner Philharmonie und auf der MS Europa.

Daneben hatte Peter Ettelt auch in der Unterhaltungsmusik viel Spaß und Erfolg. Nach acht Jahren mit der Band Interface war er Frontmann der Cottbuser Band Zollfrei, gehörte zum Posaunentrio Slideaffair und spielte in der Modernest Bigband.

Verdienstvoll aus Sicht der Stadt Vetschau jedoch ist vor allem das große Engagement Peter Ettelts für die Region. Er arbeitete bei den Kreismusikschulen Calau, Senftenberg und Oberspreewald-Lausitz mit. In seiner Heimatstadt hatte der Musiker Auftritte mit dem Vetschauer Musikverein beim Stadtfest oder bei den Neujahrskonzerten. Weiter begleitete er Gottesdienste in der Wendisch-Deutschen Doppelkirche mit seinem Posaunenquartett und beteiligte sich bei den beliebten Stadtschlossmucken. Dabei, heißt es von der Stadt weiter, sei er immer ein Botschafter seiner Heimatstadt Vetschau gewesen. 

                                                                                                                                                                                     red/dpr

 

Burger Heimatzeitung 03.02.2016

Unser "Volkskorrespondent" Andreas Munitzk, selbst Mitwirkender im Konzert, hat diese netten Zeilen auf den Weg gebracht.

Liebe Besucher, liebe Zuhörer unserer Konzerte,

wir danken Ihnen für Ihr Feedback. Jede Resonanz kann uns beflügeln, in den nächsten Konzerten noch vorbereiteter auf die Wünsche unseres Publikums einzugehen. Wir danken auch der Presse, die es mit uns bisher immer sehr gut meint. Besonders möchte ich hier unseren langjährigen Freund und Begleiter Peter Becker erwähnen. Er ist im Netz zu finden und hat auch sehr schöne Bilder, auf denen nicht der Musikverein zu sehen ist. Wir sind von seinen Bildern ebenso begeistert, wie er scheinbar von unserer Musik. Schauen Sie selbst: www.bilderbecker.de/aktuell.html

 

Foto: Marcel Bülow

Vetschauer Blasorchester gastiert am Sonntag in Burg

Konzert um 15 Uhr in der evangelischen Kirche Burg

Nach zwei erfolgreichen Neujahrskonzerten in der jedes Mal bis auf den letzten Platz gefüllten wendischen Kirche in Vetschau steht am Wochenende das dritte Konzert an: Das Blasorchester des Musikvereins Vetschau gastiert am Sonntag, dem 17. Januar 2016, um 15 Uhr, in der evangelischen Kirche in Burg.

Nach vielen Anstrengungen und Proben in den letzten Wochen wird den Zuhörern ein musikalischer Blumenstrauß mit Musik aus Tschechien, Amerika, Deutschland und Österreich geboten.

Dirigent Frank Kornauke und seine 35 Musiker freuen sich darauf, den Zuhörern Musik rund um den Globus präsentieren zu können.

 

Konzert zu den Schlossparkfestspielen 2015 in Vetschau

am Sonntag, dem 21. Juni 2015

 

Heute war es wieder so weit. Ihr Vetschauer Musikverein musizierte vor einem begeisterten Publikum. Das Wetter meinte es sehr gut, nachdem die letzten Tage eher mäßig waren. Die Events in der Nachbarschaft haben viele Gäste weggelockt, um das Jubiläum in Naundorf zu feiern, das Stadtfest in Cottbus zu besuchen, oder aber das schöne Schlossparkfest zu besuchen. In Gedenken an Udo Jürgens und James Last kamen Erinnerungen an die größten Erfolge aufs Pult. Ebenso erklangen wunderschöne Meldodien des legendären Frank Sinatra, der in diesem Jahr sein 100. Geburtstag hätte. Das Orchester verabschiedet sich in eine wohlverdiente Sommerpause und tankt neue Kraft für eine neue Saison. Ab Mitte August wird dann mit Hochdruck an der Serenade auf der Slawenburg gearbeitet. Der Stadt ist sehr zu empfehlen, diese schönen Konzerterlebnisse mit einem günstigeren Termin zu bedenken, ebenso wie das Stadtfest. Wir hätten auch hier gern unserem treuen Publikum gezeigt, was in den letzten Wochen gearbeitet wurde.

 

 

Frühlingskonzert in Vetschau

 

Am Sonntag, dem 19.04.2015 eröffnete der Bürgermeister der Stadt Vetschau, bei Kaiserwetter das diesjährige traditionelle Frühlingsfest, bei dem auch der Musikverein nicht fehlen durfte. In Anbetracht dessen, dass in der Region auch zahlreiche andere Veranstaltungen, wie der Spreewaldmarathon stattfanden, konnte man mit der Resonanz dennoch sehr zufrieden sein. Die treuen Anhänger des Musikvereins kommen gern. Zu hören war ein bunter Strauß von Frühlingsmelodien. In Erinnerung an den legendären Udo Jürgens führten wir erstmals ein Medley mit seinen besten Titeln auf.

Beachtenswert ist es immer wieder, wieviele Ehemalige die Konzerte besuchen und auch nach dem Konzert mit den Musikern ins Gespräch kommen. Diese Verbundenheit wollen wir besonders pflegen, nicht zu letzt, weil wir im nächsten Jahr mit dem 60. Geburtstag des Orchesters auch die eigene Geschichte aufarbeiten und darstellen wollen.

 

Neujahreskonzert in der Evangelischen Kirche Burg, am Sonntag, dem 11.01.2015

 

Nach einer jahrelangen, erfolgreichen Konzertreihe in der Vetschauer Wendischen Doppelkirche, wollten wir auch wiedereinmal über den Tellerrand schauen und in der Region zeigen, was der Vetschauer Musikverein so alles drauf hat. Da unser Solo-Saxophonist Marcel Bülow sehr engagiert im Kirchenvorstand der Burger Kirche arbeitet, lag es sehr nahe, dieses überaus geeignete Konzertdomizil zu testen und das Publikum zu gewinnen. Im letzten Jahr erfolgte der Testlauf zu einem Herbstkonzert, das so gut ankam, dass wir auch hier beabsichtigen eine Tradition entstehen zu lassen.

Die Kirche war außergewöhnlich gut besucht, die Stimmung sehr gut. Das Orchester war aufgrund des Erfolges des Vortages und einer kleinen Feier locker drauf, merkte gegen Ende des Konzertes den Kraftaktes, vermag es jedoch bis in die Zugaben hinein, dem Publikum nichts wesentlich spüren zu lassen. Ein sehr gelungenes Konzert mit hohem Anspruch, das wir natürlich in den kommenden Jahren gern wieder anbieten. Lobenswert ist das Engagement des Kirchenvorstandes und der Kantorin, die uns ein Stück musikalische Heimat bieten, die Vetschau in der Größenordnung derzeit nicht bieten kann. In der nichtvollen Burger Kirche waren weitaus mehr Zuhörer, als in der überfüllten Vetschauer Doppelkirche. Hier besteht eine große Chance in den Folgejahren, dass Konzerthungrige uns lieber am Sonntag in Burg besuchen, als am Sonnabend vielleicht Gefahr zu laufen, nicht in die Kirche zu gelangen.

 

Traditionelles Neujahreskonzert in der Wendischen Kirche in Vetschau/Spreewald am Sonnabend, dem 10.01.2015

 

Nach monatelanger Vorbereitung war es endlich wieder so weit. Für das Blasorchester ist das traditionelle Neujahreskonzert ein wichtiger musikalischer Meilenstein. Hoher Anspruch und nicht zu oft wiederholen ist das Ziel, welches nicht immer leicht umzusetzen ist, da die Zeit sehr rahr ist. Da im nächsten Jahr das Orchester einen runden Geburtstag hat, beginnen die Vorbereitungen für das Neujahreskonzert 2016 bereits im Frühjahr diesen Jahres.

In diesem Jahr gab es eine Neuheit mit bitteren Erkenntnissen. Da der Andrang zu den beliebten Neujahreskonzert so groß ist, dass die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann, mussten wir dieses Konzert etwas limitieren, schufen für Interessierte jedoch gleichzeitig die Möglichkeit, am Folgetag in der Burger Evangelischen Kirche das selbe Konzert entspannt zu erleben.

Da auch der Kartenvorverkauf (kostenlose Platzreservierung) suboptimal war, suchen wir eine befriedigendere Lösung, die sicher so aussehen wird, dieses Konzert auch in Vetschau zweimal laufen zu lassen, oder die Generalprobe öffentlich zu machen.

Wir bitte bei allen, die uns dieses Jahr nicht erleben konnten, um Entschuldigung und hoffen 2016 noch mehr Musikbegeisterte zu erreichen.

Zum Orchester: Es wächst unaufhaltsam. Die Bühne platzt aus allen "Näthen". Mehr wird jedoch nicht unbedingt leichter. Lobenswert ist immer wieder die tatkräftige Unterstützung unseres Knut Petrick, der sogar einer von uns ist. Uns erfüllt hier ein gegenseitiger Stolz, denn wir wissen alle, was für ein musikalisches Potential in Knut steckt. Von diesen Multipikatoren brauchen wir noch wesentlich mehr. Auch unser Bürgermeister, Herr Bengt Kanzler, ist nicht nur regelmäßiger Konzertbesucher, sondern ein aufmerksamer Partner und Förderer unseres Vereines. Sehr erwähneswert ist es, dass lediglich die Hälfte der Musiker direkt aus Vetschau kommen. Ein Teil reist für die Proben und Konzerte extra an. Das beweist, zum einen die jahrelange Verbundenheit mit Vetschau und seiner Musikszene, zum anderen die musikalische Heimat in einem Klangkörper, wo Musik aufgelegt wird, die befriedigt.

An dieser Stelle sein erwähnt, dass es jederzeit möglich ist "Förderndes Mitglied des Musikverein Vetschau e.V." zu werden. Wer den Wunsch verspürt uns näher zu sein, uns zu begleiten und zu fördern, sollte im Kontaktbereich einen Antrag beim Schatzmeister ordern, ausfüllen und zurücksenden, oder bei einer Freitagprobe persönlich abgeben. Der Vorteil dieser Mitglieder liegt klar auf der Hand. Das sind unsere V.I.P.-Konzertbesucher, mit Anspruch einer kostenlosen Platzreservierung in unseren Konzerten.

 

 

 

Musikverein Vetschau gastiert am 11. Oktober 2014 in der Burger Kirche

 

29. September 2014 von Marcel Bülow 

 

Das Blasorchester, das die konzertante Blasmusik auf anspruchsvollem Niveau pflegt, gibt bereits seit einigen Jahren umjubelte Neujahrskonzerte in der Wendischen Kirche zu Vetschau. Anlässlich des letzten Konzertes, bei dem wie immer die Sitzplätze der Kirche nicht ausreichten, um alle Fans der Musikerinnen und Musiker zu fassen, wurde die Frage an den Vorstand des Vereins herangetragen, ob denn nicht eine weitere lokale Veranstaltungsstätte gefunden werden könnte. Die Mitglieder des Musikvereins freuen sich nun, dass mit der Kirche in Burg ein entsprechender Ort verfügbar ist.

Am Samstag, dem 11. Oktober 2014, werden die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Frank Kornauke in der Kirche in Burg ab 16:00 Uhr ein Konzert geben. Erklingen werden traditionelle Klassiker genauso wie Musicalmelodien und Marschmusik. Freuen Sie sich auf eineinhalb Stunden gepflegter Unterhaltung in Dur und Moll.

Neujahreskonzert 2013 aus Sicht der Presse

Musik vom Feinsten in Vetschaus Wendischer Kirche

Weitere Neujahrskonzerte am Wochenende auch in Lübben und Altdöbern / Zuschauer allerorts begeistert

VETSCHAU/LÜBBEN/ALTDÖBERN LR vom 13.01.2013 

Eine Viertelstunde vor Beginn gab es nur noch Stehplätze in der Wendischen Kirche in Vetschau. Bis in die letzten Winkel und bis auf die Treppenstufen zu den Emporen verteilten sich die Besucher des Neujahrskonzerts des Vetschauer Musikvereins. Die Qualität des Klangkörpers hat sich herumgesprochen. Für viele Vetschauer ist es zudem ein Muss, bei den Traditionskonzerten dabei zu sein. Dirigent Frank Kornauke, im Hauptberuf Musiker beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr in Berlin, sagte: "Wir können uns auf Verstärkung freuen, viele Ehemalige sind wieder dabei, wie Antje Schmidt, Sven Kuhla, Melitta Bross und Heike Lehmann. Als Gastmusiker haben wir die Trompeter Karsten Gerber aus Raddusch und Thomas Herzog aus Bolschwitz." Den Zuhörern bot sich ein musikalischer Blumenstrauß mit Musik aus Russland, Persien und Amerika. Über Schweden ging es zurück nach Deutschland und Österreich. Der Musik aus ABBA-Gold folgte der Radetzkymarsch. Auch Filmmusik vom Feinsten wurde geboten. Zwischendurch präsentierte sich "Blattwerk" – ein Saxofonquartett als Orchesterableger mit Antje Schmidt, Heiko Schneider, Marcel Bülow und Annabell Banusch.

Das Publikum erzwang sich vier Zugaben. Unter den Zuhörern war Hans Hütten, selbst Komponist: "Die Musiker sind sehr gut, besonders wenn man bedenkt, dass sie so selten proben können. Ich habe ihnen gern gelauscht", bekannte er. Irene Gellinger sagte: "Mir hat es ständig in den Klatschhänden gejuckt, so begeistert war ich."

Am Abend packten die Musiker erschöpft, aber glücklich und zufrieden die Instrumente ein. Darunter auch der Radduscher Karsten Gerber. Der musste am gestrigen Sonntag auch noch seinen Koffer packen: "Ich arbeite in einem oberfränkischem Musikhaus und pendle zwischen Burgebrach und Raddusch. Schon als Sechsjähriger war ich im Vetschauer Orchester, über die Musik habe ich meinen Beruf gefunden, Instrumentenbauer für Blechblasinstrumente. Vor über 40 Jahren musste ich mich in der Schule entscheiden: Fußballer oder Musik. Ich bin heilfroh, mich Letzterem zugewandt zu haben", gestand er.

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